Waldheidelbeeren und schwarze Johannisbeeren

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Auf dem Wochenmarkt gibt es jetzt fast alle Früchte die der Rumtopf begehrt. Am Samstag entschied ich mich für Waldheidelbeeren, weil sie den guten Geschmack an den Rum geben. Es gibt ja auch die gezüchteten Heidelbeeren, welche jedoch fast undurchdringlich sind, jedoch schön knacken zwischen den Zähnen.

Und schwarze Johannisbeeren sind ein MUSS im Rumtopf. Sie bringen auch sehr guten Geschmack mit und liefern einen hohes Gehalt an Vitamin C.

und da die bisherigen Bilder fast schwarz/weiß sind will ich doch noch ein bisschen Farbe in den Blog bringen.

Und ja … Einleger gibt es auch. Ich habe schnell mal welche zu sauren Gurken verarbeitet und Fett frisch ausgelassen.

Mit frischen Brot schmeckt das wunderbar.

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Teifrotesüße Erdbeeren und saure Kirschen

Der Samstag ist der Tag der Woche. Zum einen ist die Arbeitswoche vorbei und zum anderen kann ich mit Lust die Früchte des Sommers genießen.

Jetzt ist die Zeit der normalen Erdbeeren langsam zu Ende. Übrig bleiben Früchte, die sehr lange in der Sonne gereift sind und bei dieser trockenen Hitze auch nicht sehr groß sind. Die Sonne tragen sie jedoch in sich.

Und dann ist jetzt die Zeit der sauren Kirschen. Sie bringen den unverwechselnden mandligen Geschmack und die wichtige Säure, die den Zucker Paroli bieten kann. Sauerkirschen sind so wichtig für den Rumtopf wie der Rum selbst.

Wunderschön und lecker sehen die Sauerkirschen aus. Frisch gepflückt in voller Reife. Die Früchte putze ich nur mit der Hand. Wasser ist im Rumtopf kontraproduktiv. Sollten noch irgendwelche Unreinheiten an der einen oder anderen Frucht sein, hat der Rum mit seinen 54% seine desinfizierende Wirkung.

In diesem Jahr will ich Sternanis und Vanilleschoten mit zugeben. Hoffentlich vergesse ich das nicht.

Nachdem der Rum die Früchte eingeschlossen hat, war ich geneigt, dem Brezelmann zu bitten, mich an die angedachten Gewürze zu erinnern. Doch wie er ausschaut, braucht er sicher auch Hilfe zur Erinnerung. 😉

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Rumtopf angesetzt

Im Jahr 2017 habe ich keinen Rumtopf angesetzt, weil der von 2016 noch im Schrank stand. Heute ist immer noch etwas davon übrig, jedoch kann man jetzt die Früchte an Kinder verfüttern, denn der Alkohol hat sich verflüchtigt.

Für 2018 steht demnach ein Rumtopfbehälter mit ca. 6 Liter Fassungsvermögen zu Verfügung.

Auf dem Markt fanden sich auch kleine, feste und schmackhafte Erdbeeren, die für den Rumtopf ideal sind. Wenn ich auch noch Zweifel hatte, ob ein neuer Rumtopfansatz Sinn macht, dann haben diese kleinen Erdbeeren alle Skrupel weg gefegt.

Satt und mit leckeren Erdbeeren im Gepäck konnten wir uns an die Planung des göttlichen Gesöff`s machen. 70 prozentigen Primasprit und Rum hatten wir natürlich nicht im Haus und auch den Rohrzucker mussten wir erst besorgen.

Dann aber wurde jede einzelne Erdbeere geputzt, vom Laub befreit und begutachtet. Die Guten ins Töpfchen, die etwas schlechteren in den Mund. Keine Druckstelle oder ein anderer Makel hätte die Chance bekommen in den Topf zu dürfen.

Die Früchte wurden fein säuberlich in den Topf gelegt und mit Rohrzucker besänftigt. Der Prima Sprit mit seinen fast 70% Alkohol benebelte die Erdbeeren so stark, dass sie den darauf folgenden Rum nicht mehr wahrnehmen konnten.

Bisher hat sich auch keine Frucht beschwert, so dass ich langsam denke, die Erdbeeren sind von Haus aus Alkoholiker.

 

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Sauerkirschen …

… gibt es schon. Unverzichtbar für einen guten Rumtopf.

Am Samstag war der ganze Domplatzmarkt voller Sauerkirschen und ich davon völlig überrascht.  Jedenfalls für den ersten Moment. Das Angebot war super gut, denn es gab Sauerkirschen mit und ohne Stiel.

Ich nam von beiden genügend mit und versenkte die herrlichen, aromatischen Früchte mit genügend Rohrzucker und Rum im Topf.

Dort warteten die trunkenen Erdbeeren eh auf Gesellschaft.

Die Hauptfrüchte sind nun im Topf.  Jetzt kann man seiner Fantasie freien Raum lassen. Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und ganz wichtig sind die schwarzen Johannisbeeren. Es wird also. 😉

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Erdbeerzeit …

… ist Sommerzeit! Und wie jedes Jahr auch die Zeit für den frischen Rumtopfansatz. Auch in der vergangenen Winterperiode wurden die 14 Liter Rumtopf nicht vollends vernichtet. 2 Liter müssen bis zum frischen Rumtopfanstich noch verbraucht werden.

Das feuchtkalte Wetter im Juni hat zwar die Erdbeeren schön groß werden lassen, jedoch nicht fruchtig und süß. Wir haben schon so einige Schalen dieser geilen Beeren verspeist, immer in der Hoffnung, nun die idealen Früchte für den Rumtopf gefunden zu haben. Dem war eben nicht so.

Also fuhren wir am Samstag nach Gebesee zum Erdbeerland um dort die kleinen süßen Dinger zu kaufen. Auch dort wurden wir enttäuscht. Immer nur die großen wässrigen Erdbeeren. Kurzerhand entschlossen wir uns, die Erdbeeren selbst zu pflücken. Bei 29 Grad im Schatten. Und Schatten findet man auf dem Erdbeerfeld nicht.

Frau mobbte mal kurz, weil Kleid an und nicht die richtige Schuhe für die Feldarbeit, doch dann war der Korb schnell mit kleinen Früchten gefüllt. Na also, geht doch. 😉

Am Nachmittag musste die roten Dinger dann schnell verarbeitet werden. Gewaschen werden die Früchte bei mir nicht. Jede Beere wird gesichtet und geputzt, vom Grün befreit. Die Kleinen ins Töpfchen, die Großen ins Kröpfchen.

Mit ausreichend Rohrzucker  bestreut, der den süßen Saft zieht und mit einem alkoholischen Ansatz Prima Sprit, knapp 70%, ca. 1/2 Liter aufgießen. Zum Schluss eine Flasche 54% Rum-Verschnitt und die Früchte schwimmen betrunken im Topf.

Jetzt noch Deckel drauf, fertig ist der Rumtopfansatz 2016.

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Pesto …

… habe ich aus einem Teil des Basilikums aus dem Kräutergarten vor dem Fenster gemacht. Mosi hat es mir vorgemacht und mein Kräutergewissen wieder aufgemöbelt.

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Haufenweise Basilikum wurde gewaschen, getrocknet, gezupft und gehackt. Der Knoblauch nahm das gleiche Schicksal.

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Pinienkerne  musste das Rösten über sich ergehen lassen und Parmesan runden das Ganze in der Fülle ab.  Zwei Anschovisfilets geben dem Pesto eine pikante Note.

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Dann kam der Zauberstab zu seinem Einsatz und kalt gepresstes Olivenöl bindet die Zutaten. Vier Fünftel wanderten in die Gefrierbox, ein Fünftel wurde mit Öl verschlossen und ist für den alsbaldigen Verzehr bestimmt.

Das schmeckt verdammt gut.

Aber Mosi hab ich noch immer nicht auf WP gefunden. Mist!

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Die Fertigstellung

Anfang August erstand ich im Obsthof am süßen See, in der Nähe von Halle/Saale bei Aseleben, sehr feste und leckere Aprikosen.

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Bis ich die Dinger zu Hause hatte, wurden sie sehr stark dezimiert, weil sie auf dem Beifahrersitz, zusammen mit sehr aromatischen Tomaten, meine Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr ablenkten. Was soll ich sagen? Sie haben mich überrascht und überzeugt. Bisher habe ich keine Aprikosen in den Rumtopf gelassen, denn sie werden schnell  weich und krislig. Das mag ich überhaupt nicht. Trotzdem bin ich vorsichtig.

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Die Früchte sind nur in einem Topf gelandet und haben ihn nun abschließend gefüllt. Jetzt ist die Zeit der Geduld gekommen. Die Früchte und der Rum können sich jetzt die Zeit bis zum Advent im Topf vergnügen. Dann werden wir sehen, ob sich die Aprikosen als gute Idee erwiesen haben.

Auf Ananas wurde in diesem Jahr absichtlich verzichtet, weil meine kleine Schwester, als absolute Kennerin der Rumtopfszene, die süße Frucht als nicht würdig eingeschätzt hat. Nun ja, kleine Schwestern dürfen dass! *lächel*

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