Zwetschgen und nochmal Himbeeren

Das wird wahrscheinlich ein Turbo-Rumtopf!
Nachdem der Anfang sehr verspätet erfolgte, geht es nun Knall auf Fall!
Gegen 16 Uhr war ich heute fast der letzte in der Firma. Meine Torschlusspanik ließ mich sofort alles zusammen packen und die Flucht ergreifen.
Ich brauche ja nur ca. 10 Minuten mit dem Auto nach Hause und so stand ich, für meine Frau etwas überraschend und viel zu früh in der Wohnung, als sie noch Wäsche sortierte.
Meine Güte! Was für ein Job! Da muss Mann nicht unbedingt bei zusehen.
Also prüfte ich die Getränkekisten, packte das Leergut ins Auto und verschwand im Supermarkt. Nicht auszudenken, wenn sie noch mit dem Staubsauger durch die Bude gehirscht wäre!
Egal! Der Globusmarkt war überraschend leer. So konnte ich ganz relaxt und ohne Zwischenfälle das Nötige und auch das nicht Nötige einkaufen.
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Sie hatten 1A Himbeeren und beste deutsche Zwetschgen, fest und herrlich reif. Widerstand war zwecklos! Also zurück in die Getränkeabteilung, noch Rum aufgetankt.
Das mir auferlegte Toilettenpapier vergaß ich diesmal nicht. Ist ja auch logisch. Zwetschgen pfeifen manchmal ganz schön durch, sowas bleibt selbst Mann im Gedächtnis.
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Auch ein paar Einleger und eine Stange Meerrettich verschwanden zwischen den Wasser und Bierflaschen. Zu Hause angekommen, winkte sie mit mariniertem Hähnchenschnitzel. Ganz perfekt muss solch ein Freitagfeierabend nicht sein. Solch Fleisch legt man besser selbst ein, da weiß Mann dass es schmeckt.
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Früher konnte ich am Freitagabend in der Küche verschwinden, eine Flasche Wein entkorken und für das Wochenende kochen. Heute kann ich das vergessen!
Am Wochenende steht sie erst spät auf. Bis dahin habe ich meine Korrespondez per Mail und im Blog fertig. Es gibt also spät Frühstück und somit ist ein Mittagessen ad absurdum geführt. Wofür also kochen? Samstags gehen wir sowie erst nach dem Markt irgendwo frühstücken. Es gibt bei uns also Bummelwochenenden. Das muss sich bald ändern.
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Aber heute hatte ich ja Früchte und Rum! Die wurden klassisch im Rumtopf ertränkt. Herrlich! Ich hörte die Zwetschgen laut fluchen und die Himbeeren leise wimmern. Als der Rum aufgefüllt wurde, fingen sie an zu lallen und ihre schmutzigen Früchtelieder wurden immer leiser. Jetzt ist Ruhe. Der Rum und der Zucker haben ganze Arbeit geleistet. Es wird ein toller Rumtopf! 

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33 Antworten zu Zwetschgen und nochmal Himbeeren

  1. Canneletto schreibt:

    …Du hörst Stimmen aus dem Rumtopf..??! Oh….**weitreinböse*** :.:)):P
    Moin Maenne!

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  2. Sternenschimmer schreibt:

    Moin Manfred!

    Die Zwetschgen stehen ja wie die Zinnsoldaten in Reih und Glied! Vermutlich werde sie jetzt mit den Himbeeren taumeln! *grins*

    Egal – es sieht einfach super lecker aus! :yes:

    Habt ein schönes Unwetter freies Wochenende!

    LG Lilo

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  3. Ichbins-G schreibt:

    Was passiert denn jetzt am Freitagabend immer in deiner Küche? Oder ist an Freitagen die Küche jetzt geschlossen, dass du dort nicht mehr kochen kannst?
    Und warum soll es keine Bummelwochenenden mehr geben?

    Deine „Früchtchen“ haben sich prima daran gehalten: „Immer schön viel trinken!“ 😉

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    • Maenne schreibt:

      Du kannst Fragen stellen!
      Wo nicht gegessen wird braucht auch niemand mehr kochen.
      Diese Bummelwochenenden gehen mir auf den Geist.

      Das Trinken kann erst gen Weihnachten beginnen. Vorher ist der Rumtopf nicht reif.

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      • Ichbins-G schreibt:

        Ich stehe manchmal etwas auf dem Schlauch. 😉
        Also geht ihr am Freitag immer essen? :))

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      • Maenne schreibt:

        Ach was, Du liest eben wie eine Frau! :))
        Früher habe ich für uns und fürs Wochenende am Freitag gekocht. Jetzt brauchen wir kein Mittagessen mehr.
        Ich bin also arbeitslos! 😉

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      • Ichbins-G schreibt:

        tz pühhhhh! 😉
        Also, wenn ich das nu richtig verstanden habe, lasst ihr freitags das Mittagessen komplett ausfallen?!
        Wir frühstücken am Sonntag meist spät – wenn wir mal zuhause sind ^^ (dieses Wochenende ist das tatsächlich mal der Fall *lächel*) – und warmes Essen gibt es dann zum „Abendbrot“. Eine Mahlzeit geht bei uns dann auch flöten.

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      • Maenne schreibt:

        Wir arbeiten beide. Das heißt, jeder verpflegt sich Mittags selbst. Entweder in der Kantine oder was es sonst noch gibt. Für Samstags und Sonntags, habe ich sonst immer am Freitag Abend vorgekocht. Das fällt schon seit geraumer Zeit weg, weil zu spät aufgestanden wird und das Mittagessen wird eingespart.
        Zum Abend essen wir am Wochenende oft auswärts oder es gibt etwas Kurzgebratenes. Das muss nicht vorgekocht werden.
        Mir fehlt der Kochfreitagabend.

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      • Ichbins-G schreibt:

        Ahhh, jetzt ist es auch für mich verständlich! 😉
        Deshalb muss sich also etwas ändern. Na dann mal los! – ändere! 😀

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      • Maenne schreibt:

        Ich sehe da nur einen Ausweg: Sie wird am WE spätestens 8 Uhr aus dem Bett getrieben. :))

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  4. brathahn schreibt:

    Man liest und sieht schon jetzt, dass das Ergebnis hervorragend werden wird! :yes:

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  5. lilith_1508 schreibt:

    Oh, gibts denn jetzt schon Zwetschgen?

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