Der schwarze Tag …

… im Rumtopf.  … Heute ist ein entscheidender Samstag!
Der Domplatz war mal wieder knüppelvoll, weil zurzeit ja auch die Domstufenfestspiele toben.
Carl Maria von Webers „Freischütz“ wird aufgeführt.
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Die Bühne und alles was dazu gehört nimmt schon einen großen Teil des Domplatzes ein.
Der Wochenmarkt ist eingeengt, so dass sich die vielen Käufer und Besucher gefühlt verdoppelt haben. Jetzt ist die Zeit der Ernte für viele Früchte gekommen.
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Der Klarapfel kam mir heute zum ersten Mal vor die Nase.
Im Korb landeten heute schwarze Johannisbeeren, Waldblaubeeren, Brombeeren, Klarapfel, Zwetschgen zum Backen, große dicke runde Eier, Brötchen und Laugenstangen, Geflügel und Pferdewurst und ein Strauß bunter Sommerblumen.
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Danach musste noch einmal Rum besorgt werden.
Die schwarzen Johannesbeeren sortierte ich gewissenhaft aus, damit sich ja keine matschige Frucht mit Rum vergnügen kann.
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Darauf wurden die Brombeeren und die Waldheidelbeeren sortiert.
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Zucker drauf und mit Rum aufgefüllt. Im Ergebnis ist nun ein Rumtopf gnadenlos voll. Wie eine Strandhaubitze, wie man so schön sagt.
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Der andere Topf hat noch Platz für ein halbes Pfund Brombeeren.
Ich hab es ja schon im letzten Beitrag geschrieben: Es ist ein Turborumtopf!
Nun kann ich mich sorglos zurück lehnen, mich wieder auf die weniger wichtigen Dinge des Lebens widmen und auf den Winter warten. 

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Zwetschgen und nochmal Himbeeren

Das wird wahrscheinlich ein Turbo-Rumtopf!
Nachdem der Anfang sehr verspätet erfolgte, geht es nun Knall auf Fall!
Gegen 16 Uhr war ich heute fast der letzte in der Firma. Meine Torschlusspanik ließ mich sofort alles zusammen packen und die Flucht ergreifen.
Ich brauche ja nur ca. 10 Minuten mit dem Auto nach Hause und so stand ich, für meine Frau etwas überraschend und viel zu früh in der Wohnung, als sie noch Wäsche sortierte.
Meine Güte! Was für ein Job! Da muss Mann nicht unbedingt bei zusehen.
Also prüfte ich die Getränkekisten, packte das Leergut ins Auto und verschwand im Supermarkt. Nicht auszudenken, wenn sie noch mit dem Staubsauger durch die Bude gehirscht wäre!
Egal! Der Globusmarkt war überraschend leer. So konnte ich ganz relaxt und ohne Zwischenfälle das Nötige und auch das nicht Nötige einkaufen.
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Sie hatten 1A Himbeeren und beste deutsche Zwetschgen, fest und herrlich reif. Widerstand war zwecklos! Also zurück in die Getränkeabteilung, noch Rum aufgetankt.
Das mir auferlegte Toilettenpapier vergaß ich diesmal nicht. Ist ja auch logisch. Zwetschgen pfeifen manchmal ganz schön durch, sowas bleibt selbst Mann im Gedächtnis.
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Auch ein paar Einleger und eine Stange Meerrettich verschwanden zwischen den Wasser und Bierflaschen. Zu Hause angekommen, winkte sie mit mariniertem Hähnchenschnitzel. Ganz perfekt muss solch ein Freitagfeierabend nicht sein. Solch Fleisch legt man besser selbst ein, da weiß Mann dass es schmeckt.
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Früher konnte ich am Freitagabend in der Küche verschwinden, eine Flasche Wein entkorken und für das Wochenende kochen. Heute kann ich das vergessen!
Am Wochenende steht sie erst spät auf. Bis dahin habe ich meine Korrespondez per Mail und im Blog fertig. Es gibt also spät Frühstück und somit ist ein Mittagessen ad absurdum geführt. Wofür also kochen? Samstags gehen wir sowie erst nach dem Markt irgendwo frühstücken. Es gibt bei uns also Bummelwochenenden. Das muss sich bald ändern.
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Aber heute hatte ich ja Früchte und Rum! Die wurden klassisch im Rumtopf ertränkt. Herrlich! Ich hörte die Zwetschgen laut fluchen und die Himbeeren leise wimmern. Als der Rum aufgefüllt wurde, fingen sie an zu lallen und ihre schmutzigen Früchtelieder wurden immer leiser. Jetzt ist Ruhe. Der Rum und der Zucker haben ganze Arbeit geleistet. Es wird ein toller Rumtopf! 

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Sauerkirschen und Heidelbeeren

Samstags auf dem Markt muss ich mich immer am Riemen reissen, denn es gibt sooooo viiiiel herrliches Obst und Gemüse, da könnte ich mich glatt rein legen.
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Für diese Juliwoche entschied ich mich für Sauerkirschen und Kulturheidelbeeren.
Für jeden Topf ein Pfund. Diese Kulturheidelbeeren bringen jetzt nicht so viel Geschmack in den Topf, aber sie knacken so schön zwischen den Zähnen, auch wenn sie schon ein Jahr im Rum liegen.
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Später sollen noch Waldheidelbeeren hinzu gefügt werden.
Die bringen dann viel Geschmack mit, lösen sich jedoch mit der Zeit auf.
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Sauerkirschen sind ein MUSS. Ihr Aroma beherrscht den Rumtopf und läßt dennoch den Geschmack für die anderen Früchte.
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Und so füllt sich der Topf stetig. Jetzt ist er schon halb voll. 

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Himbeeren… und anderes Zeugs

Im Eintrag von Gestern gab ich ja schon zu im Verzug zu sein.
Denn Erdbeeren und Himbeeren sind die Früchte des Monats Juni.
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Nun … heute fand meine Frau auf dem Markt die richtigen Himbeeren.
Eine ist so lecker wie die anderen. Und sie schmecken wie verrückt.  
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Im Rumtopf sehen sie sehr verloren aus, geben jedoch ihren unvergleichlichen Geschmack an den Rum weiter. Der Zucker hilft dabei. Jetzt bin ich wieder im Plan.
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Und weil ich einmal dabei war, brachten wir sehr schöne Einleger und kleine Tomaten mit.
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Im Topf mit Dill, Meerrettich, Zwiebeln, Chili, kleine gelbe, rote und grüne Paprika, nebst Knoblauch und Einlegegewürze, sehen sie nicht nur dekorativ aus. Noch sind die Gläser heiß, aber bald werden sie uns schmecken. Mit frisch gebackenen Brot und Schmalz ist das ein kulinarischer Vorbeimarsch. 

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Rumtopfansatz

Fast hätte ich den Start in die neue Rumtopfsaison verpasst.
Der Juni ist längst schon Geschichte und meine Rumtöpfe haben noch kein neues „Futter“ bekommen! Das ist eine Schande!
Die letzte Rumtopfvernichtungssaison verlief bei uns etwas schleppend. Deshalb nahmen wir den Rest in einem Glas mit in den Urlaub. Und auch dort haben wir es nicht geschafft, das edle Obst nebst Saft zu vertilgen.
In Jütland waren die erste zwei Tage recht kalt, so das der Kamin noch mal seine wohlige Wärme um uns ausstrahlen konnte.
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Das war dann die Gelegenheit dem Rumtopf unsere Ehrerbietung angedeihen zu lassen.
Es ist herrlich bei Kaminfeuer und Rumtopf durch die Terrassenfenster den klopfenden Regen zu zuschauen.
Dann kamen die warmen Tage, an denen man sich eben „nicht“ am Rumtopf vergreift.
Wie dem auch sei. Es ändert nichts an der neuen Saison.
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Die Erdbeeren hatten im Juni für mich noch nicht nötige Konsistenz für den Rumtopf.
Jetzt bekommt man schöne kleine und feste Früchte, mit guter Süße und Geschmack.
Genau richtig.
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In diesem Themenblog besteht die permanente Gefahr der Wiederholung.
Deshalb  verzichte ich auf weitere Beschreibungen über das „wie“ und „warum“.
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Es ist wichtig dass die Erdbeeren jetzt im Alkohol schwimmen.
Nun sollen ganz schnell die Himbeeren folgen. 

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Rumtopfanstich …

… ist traditionell am 1. Advent.
Rumtopf
Kommt für mich jedoch ein paar Tage zu spät. Sonst hätte der Virus mich nicht erwischt. 

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Der Rumtopf …

… ist jetzt voll. Gestern habe ich Brombeeren auf dem Markt gekauft. 3 Schalen zu 500 Gramm.
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Für jeden Topf sollten 500 Gramm reichen. Ich musste jedoch so einige Früchte aussortieren, weil sie schon angedatschte Flecken hatten. Diese Früchte fallen dann mit der Zeit auseinander und könnten den Rumtopf verderben.
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Alles wurde nochmal mit Rum aufgefüllt, Folie zwischen Topf und Deckel gelegt, damit keine Essigfliegen in den Topf kommen können. Nun ruht der Rumtopf bis Anfang Oktober.
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Dann wird alles vorsichtig umgerührt, damit sich der auf dem Boden angesammelte Zucker lösen kann. Bis zum Advent hat er Schonzeit. Beim ersten Kerzenschein des Adventkranzes sollte der Rumtopf uns ein wohliges Gefühl verleihen.

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