Zwetschgen als Abschluss für den Rumtopf

Am Samstag den 09. August 2008 bekam ich auf dem Wochenmarkt am Domplatz sehr gute, feste, große Zwetschgen. Ich konnte nicht anders, ich musste sie mitnehmen. Wir fuhren an diesen Tag in das Brandenburgische Land zu meinen Eltern. Die Pflaumen wurden in der Zwischenzeit im Kühlschrank eingelagert.
Pflaumen

Am Sonntagabend wurden die Zwetschgen ohne Wasser gesäubert und mit der Hand, also ohne Messer gehälftet.
ZwetschgenZwetschgenhälften
Die beiden Rumtöpfe wurden mit den Pflaumen gefüllt,
Pflaumen im TopfPflaumen im Topf
und mit Rohrzucker bestreut.
Pflaumen im Topf mit Zucker
Dann soviel Rum aufgefüllt, das die Früchte völlig bedeckt waren. 
Pflaumen im Topf mit Zucker und RumPflaumen im Topf mit Zucker und Rum
Wir hatten mehr Früchte als in die Töpfe passte.
Fertig der Rumtopf
So machte ich aus der Not eine Tugent und füllte die restlichen Früchte in ein extra Glas.
Zwetschgen im extra Glas mit Rohrzucker
Zucker drauf und den restlichen Rum aufgefüllt, mal sehen, äh mal kosten wie es schmeckt.
Kräuteressig, Rumzwetschgen und Rosmarinoel
Links steht eine Flasche mit Kräuteressig und rechts eine mit Rosmarinoel. Alles Sachen die wir aus Früchten und Gewürzen für unsere Küche anfertigen.
Das Rezept für Rosmarinoel habe ich im Blog gefunden.

Jetzt Freunde ist der Rumtopf voll und abgeschlossen. Schade eigentlich.
Die Reifungsphase soll so bis Dezember dauern. Kosten kann man(n) selbstverständlich zwischendurch.
 Ich kann nicht sagen woher ich meine Weisheiten habe, aber man sollte den Rumtopf erst am Heiligabend öffnen. Nach dem Abendessen, wenn die Bescherung Geschichte ist, die Freude oder Entäuschung verdaut, ist der richtige Zeitpunkt den Rumtopf auf den Tisch zu stellen.
Danach in die Kirche. Die Kälte merkt man dann nicht. Der Pfarrer erscheint als Engel, einfach weihnachtlich.
Wenn man es nicht übertreibt, schmeckt sogar noch das Essen am ersten Weihnachtsfeiertag.

Wenn ihr ebenso einen Rumtopf ansetzt, schreibt bitte auch über die Vernichtung dessen.

Wir sollten den Spass vollkommen auskosten.

Na dann, bis bald. 😉 

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12 Antworten zu Zwetschgen als Abschluss für den Rumtopf

  1. Joy-Lilly schreibt:

    Hey, koste nicht so viel, gell!!
    Ich will doch auch noch was abhaben 🙂

    Kann mir gut vorstellen, daß man an Weihnachten jede Menge Rumtopf braucht…:roll:

    Mir ginge es zumindest so, ich ertrage diese Tage ja nicht sonderlich gut 😦

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    • Maenne schreibt:

      Liebe Lilly, egal wie es wird, irgendwann möchte ich mir Dir wenigstens einen Kaffee trinken. Oder auch ein Glas Rumtopf geniessen.
      Das werden wir schaffen. Hab Vertrauen. ;))

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      • Joy-Lilly schreibt:

        Guten Morgen, du Lieber

        Bin mal kurz auf der Durchreise im Blogland, mein Besuch schläft noch tief und fest und ich genieße schon die ersten tollen Sonnenstrahlen.

        Ja, ich bin sicher, daß es klappen wird mit einem Treffen und sicher nicht nur auf eine schnelle Tasse Kaffee 🙂

        Ich freu mich jedenfalls schon sehr darauf 🙂

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      • Maenne schreibt:

        Mein nächstes Seminar plane ich dann Mal in FM.

        Bis dann, ich freu mich auch. 🙂

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  2. DerPastor schreibt:

    Wann wirst du über die Vernichtung schreiben – direkt danach (das wäre reizvoll) oder einen Tag später (das will ich gar nicht wissen…)
    Liebe Grüße
    Friedhelm

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    • Maenne schreibt:

      Wenn die Zeit gekommen ist, Friedhelm.
      Nach alter Tradition eigentlich zum Heiligabend. Nach dem Abendessen wird der erste Becher abgefüllt und vernichtet. Danach soll es in die Kirche gehen. Es ist ja immer so kalt dort. Der Rumtopf macht es ein wenig Erträglicher.
      Berichte ich direkt nach dem Kirchgang, ist die Wirkung schon verflogen (kann mir vorstellen warum das reizvoll wäre, nach dem Trinken zu schreiben. Den Kauderwelsch würde ich gleich am nächsten Morgen löschen.).

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  3. Bellydancer schreibt:

    Das ist ja mal ein tolles Blog! 🙂

    Mein Mann ist grosser Rumtopf-Fan (ich nicht, wenn ich ich ehrlich sein soll). Er hat von meinem Vater zu unserer Hochzeit (2004) einen geschenkt bekommen, und seitdem wird staendig aufgefuellt, abgetrunken, und wieder aufgefuellt.

    Wir wohnen ja in Schottland, hier kennt man sowas ueberhaupt nicht. Jeder Besuch muss aber ein Glass davon ueber sich ergehen lassen, das ist Pflichtprogramm! 🙂 Ich sollte mal ueber unseren Rumtopf bloggen…

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  4. MisterPocket schreibt:

    Meiner ist inzwischen auch fertig, gut voll ist er geworden. Ich hab zuletzt noch Williamsbirnen reingemacht, mal sehen wie das wird. Gekostet hab ich auch schon, natürlich rein zur Qualitätskontrolle!
    Bis Weihnachten warte ich garantiert nicht, mal sehen, vielleicht kommt der Anstich schon an Thanksgiving (Ende November, das geht sich gut aus…).

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    • Maenne schreibt:

      Glückwunsch,

      mit Birnen habe ich zwar keine so gute Erfahrungen gemacht, doch vieleicht hast Du ein glücklicheres Händchen.
      Na ja und Kosten werde ich vieleicht auch schon mal im November. 😉

      lass mal was von dem Geschmack rüber kommen. :>>

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